Heute ist der Zürcher Platzspitz ein ganz normaler Park. Vom vorangegangenen Abend, für den sie mit ihrem Vater nach Berlin geflogen ist. Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Bis 1992 im Platzspitz-Park, dann bis zur Schliessung der Szene 1995 am Letten. Sie fühlte sich minderwertig und schuldig. Drogenfrei, mit einer abgeschlossenen Ausbildung zur Zahnassistentin. Die Angst der Tochter auch. Sie ist eines der vergessenen Kinder von drogenabhängigen Eltern, denen Monnard seinen Film gewidmet hat. SonntagsBlick hat sich vor dem Kinostart am … Bundesweit gibt es immer noch keine Regelungen, die die Zusammenarbeit zwischen Drogen- und Jugendhilfe sowie Medizinern verbindlich festschreiben, kritisiert etwa Rainer Thomasius, Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. „Ich wollte mein Leben mit ihr zwischen zwei Buchdeckel legen“, sagt die Tochter. So erfahren etwa Jugendämter viel zu oft nicht von der Suchthilfe, dass im Haushalt der von ihnen Betreuten Kinder leben. Eine Katastrophe war das, ein Zeichen dafür, dass sie wieder high war. Zierlich ist sie, die Lockenmähne betont ein zartes Gesicht. Michelle Halbheer nimmt einen Schluck von ihrem Tee. Da war sie zehn. 2015 - Mai 2016. Seit Anfang des Jahres arbeitet sie mit Schweizer Sozialbehörden zusammen. Plötzlich sah es, wie eine Ratte über zwei Junkies rannte. Der Arzt verabreichte Adrenalin. Denn auch Sandrines Kindheit war grausam, die Eltern gaben sie mit vier Jahren in ein Heim. In dieser Zeit setzt «Platzspitzbaby» ein. Als wären sie gar nichts mehr. ... Nach der Auflösung der offenen Drogenszene im berüchtigten Platzspitz ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Heute hat Michelle Halbheer kaum noch Kontakt zu ihr. Die Tochter fühlte sich angezogen und abgestoßen zugleich von ihr. Sie wurde geschlagen, missbraucht. Denn viel zu oft versagen Erwachsene, die ihnen eigentlich helfen sollten. Mit 42 sah Sandrine aus wie eine Greisin. Ein Baby war gestorben, weil die drogensüchtige Mutter das Kokain mit dem Milchpulver verwechselt hatte. Das Kind fragte: „Macht das Mama auch?“ Der Vater weinte und sagte „Ja“. Angst bestimmte lange Jahre das Leben der Tochter. Michelle Halbheer wurde durch ihr Music Star im Schweizer Fernsehen und ihr Buch "Platzspitzbaby" im Wörterseh Verlag bekannt. Heute ist der Zürcher Platzspitz ein ganz normaler Park. SANDRINE SARAH SPALE LOLA ANOUK PETRI BUDDY DELIO MALÄR ... Inspiriert durch das Buch von Michelle Halbheer und Franziska K. Müller entstand nun der Spielfilm PLATZSPITZBABY. Aber das Schlimmste sei gewesen, dass sich die Mutter für die Drogen und gegen sie, ihr Kind, entschieden hatte, sagt Michelle Halbheer. Auch Michelle Halbheer hatte dieses Risiko. Sie erkrankte an Depressionen, suchte psychotherapeutische Hilfe und flüchtete sich in die Musik und die Natur. Aber die Pflegeeltern waren streng religiös und vermittelten dem Mädchen, dass es ein Kind der Sünde sei, das Kind einer Hure. Inhalt 25 Jahre Heroinabgabe - «Es brauchte die offene Drogenszene». Und auf dem sich auch Sandrine (Name geändert), Michelle Halbheers Mutter, versorgte. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Polizei und Ärzte verließen einfach die Wohnung. Einmal fand sie die Mutter bewusstlos. 8 Personen sprechen darüber. Die Sucht der Mutter wurde immer schlimmer. Von den Schlägen, die danach auf die Tochter niedergingen, bekamen sie nichts mehr mit. Hass. Nur etwa zehn Prozent davon werden durch das Hilfssystem erreicht, sagen Experten. Neun Jahre war Michelle Halbheer alt, als er sie auf der Brücke im Arm hielt und nach unten zeigte. Bereits als Kind wurde Michelle Halbheer in den Junkie-Alltag der gewalttätigen Mutter integriert, musste für sie Spritzen und Medikamente besorgen. (eBook epub) - bei eBook.de Ihr gleichnamiges Buch erschien 2013. Sie rechnet vor, dass es alleine in der Schweiz um die 4000 Kinder sein müssen, die bei drogenabhängigen Eltern(teilen) leben. Bis heute funktioniere das, sagt Michelle Halbheer. Heute spaziert man wieder dort, wo damals die Hölle war. Wie kurz gedacht das ist, zeigte nicht nur der Bremer Fall des zweijährigen Kevin, dessen Leiche 2006 im Kühlschrank seines drogensüchtigen Ziehvaters gefunden wurde. «Es war mir nicht möglich, den Film auf einmal zu schauen, zu viele Gefühle kamen hoch», erzählt Michelle Halbheer. Vor 25 Jahren wurde erstmals Heroin an Süchtige abgegeben. 4 talking about this. Boutiquehotel Retiro da Janela. Und dies auch noch als Erwachsene, sagt Michelle Halbheer. Genauso wie das vorangegangene Versagen der Behörden, die das Baby bei der drogensüchtigen Frau gelassen hatten. Sandrine, ausgemergelt, von der Drogensucht gezeichnet, Mia in der neuen Schule als Junkie-Tochter gehänselt. Laut Halbheers Buch leben in der Schweiz «rund viertausen… Das Kind starrte fassungslos. In dieser Zeit setzt "Platzspitzbaby" ein. Sie wird in Kindertagesstätten gerufen, wenn der Verdacht aufkommt, ein Elternteil könnte süchtig sein. Michelle Halbheer wuchs im Drogenmilieu auf. Weitere Informationen: http://epaper.welt.de, Der Kurz-Link dieses Artikels lautet: https://www.welt.de/129572707. Gestern, Montag, fand im Kosmos die Vorpremiere mit anschliessender Diskussion statt. Michelle Halbheer weiß heute, warum sie wurde, wer sie ist. Als wären die beiden keine Menschen, sondern Dreck. 1 Jahr und 2 Monate, Apr. „Platzspitzbaby“ (Wörterseh Verlag) heißt das Buch, in dem sie ihre Geschichte erzählt. Sie bekam Methadon, konsumierte aber auch weiter harte Drogen. In den 1980er und 90er Jahren galt er weltweit als Inbegriff des Drogenelends. Sie haben viel gelacht. Heute 18:00 Trailer Dial. Die Tochter ließ sie im Winter frierend stundenlang vor der Tür warten, gab ihr kein Essen und schickte sie stehlen. Und sie geht in Schulen, um Jugendliche über Drogen aufzuklären. Bis heute ist über sie nur wenig bekannt, Studien oder Erhebungen gibt es nicht. Aufbau Guesthouse an der Algarve. In den 1980er und 90er Jahren galt er weltweit als Inbegriff des Drogenelends. «Ich liebe sie über alles»: Michelle Halbheer sprach in der Sendung TalkTäglich über die Beziehung zu ihrer Mutter. Mit zwei Eintrittskarten zu der Show eines bekannten Comedians hatte sie ihn überrascht. Michelle Halbheer sagt, der Vater habe nicht getrunken und sei verzweifelt über das Urteil. Inhaberin Guesthouse an der Algarve. Kinder, die so etwas erfahren, haben ein vielfach erhöhtes Risiko, psychisch krank, gewalttätig oder suchtkrank zu werden. Retiro da Janela. In «Platzspitzbaby» kümmert sich die elfjährige Mia (Luna Mwezi) um ihre heroinsüchtige Mutter Sandrine (Sarah Spale). Heute will sie kein Opfer mehr sein. In den Augen der Behörden war sie das Opfer. Michelle Halbheer rief den Krankenwagen. Und dann gab es da ja noch das Versprechen, das sie ihm einst auf der Brücke über der Drogenszene gegeben hatte: Niemals, sagte sie damals, wolle sie werden wie ihre Mama. Drogen zerstören eine Familie: Michelle Halbheer schildert in ihrem Buch 'Platzspitzbaby' ihre Kindheit mit einer drogensüchtigen Mutter. Der Film fokussiert auf eine drogensüchtige Mutter, im Film heisst sie Und dort gab es zum Glück die Möglichkeit einer Pausetaste. Zur Mutter hielt sie trotz allem weiter Kontakt. „Wenn man nicht sagt, jetzt ist Schluss, dann wird nur gelacht und weitergemacht.“. Heute ist der Zürcher Platzspitz ein ganz normaler Park. Der Vater, ein Handwerker, hatte Sandrine im Rotlichtmilieu kennengelernt und sich in sie verliebt. Ihm erzählte sie endlich alles. Die Wohnung verwahrloste. Und auch nicht den Tag, an dem der Vater mit ihr nach Zürich fuhr. 1 talking about this. Etwa 4000 Mädchen und Jungen leben in der Schweiz in Familien, in denen mindestens ein Elternteil harte Drogen nimmt. Von der Frau, die einer der wichtigsten Menschen in ihrem Leben sein sollte. Im Kino läuft der Film «Platzspitzbaby», der die Geschichte eines Mädchens mit drogenabhängiger Mutter erzählt. Die heute 30-Jährige lieferte die Vorlage zum Film. Sie will jetzt erst mal was anderes erzählen. Ihre Mutter ist inzwischen 52, HIV-infiziert, mit beginnender Demenz, noch immer süchtig. Ein Tabubruch, der in Bundesbern zum Umdenken führte. Angst um die Mutter, Angst um ihr eigenes Leben. Jahrelang habe er vergeblich um sie gekämpft. Für die Mutter war das Verrat. Bis heute vertreten Sozialbehörden nicht nur in der Schweiz den Standpunkt, dass ein Kind die beste Motivation ist, von der Sucht loszukommen. Dorthin, wo die Drogensüchtigen lagen. «Ich sei das beste Mittel, um meiner Mutter zu helfen – diesen Satz habe ich 1:1 gehört», sagt sie heute. Michelle Halbheer im Überblick - Alle Schlagzeile, letzte Nachrichten, Archiv-Material, die besten Fotos und Videos. Michelle Halbheer wurde durch ihr Music Star im Schweizer Fernsehen und ihr Buch "Platzspitzbaby" im Wörterseh Verlag bekannt. Inspiration war das gleichnamige Buch von Michelle Halbheer. Doch der Scheidungsrichter glaubte Sandrine, die behauptete, das Opfer eines angeblich alkoholkranken Ehemanns zu sein. Der Regisseur greift mit «Platzspitzbaby» ein Kapitel Schweizer Geschichte auf, das alle kennen, aber über das man kaum spricht. Kinderärzte, die blaue Flecke übersehen. Mitarbeiter der Jugendämter, die ihre Besuche so lange im Voraus ankündigen, dass die Spuren der Verwahrlosung beseitigt werden können. Das Buch wurde ein Bestseller und Halbheer, mittlerweile 34 Jahre alt, ist bis heute eine Botschafterin für all jene Kinder, die ihr Schicksal teilen. «Ich liebe mein Mami über alles, aber ich komme damit, was die Drogen aus ihr gemacht haben, nicht klar.» (smo). In Deutschland kommt Studien zufolge jedes siebte Baby wegen Medikamenten-, Alkohol- oder Drogenmissbrauchs der Mutter süchtig zur Welt. Franziska K. Müller, Michelle Halbheer: Platzspitzbaby - Meine Mutter, ihre Drogen und ich. Am 16. In dieser Zeit setzt "Platzspitzbaby" ein. Die Frau wurde freigesprochen. Sie schloss dann die Augen und dachte an etwas Schönes. Nach drei Jahren zog sie aus, um als Au-Pair-Mädchen in die französischsprachige Schweiz zu gehen. Die WELT als ePaper: Die vollständige Ausgabe steht Ihnen bereits am Vorabend zur Verfügung – so sind Sie immer hochaktuell informiert. „Ich bin eine Mitwisserin“, dachte Michelle Halbheer damals und begann, ihre Geschichte aufzuschreiben. Sie rechnet vor, dass es alleine in der Schweiz um die 4000 Kinder sein müssen, die bei drogenabhängigen Eltern(teilen) leben. In den 1980er und 90er Jahren galt er weltweit als Inbegriff des Drogenelends. Mit der elfjährigen Schülerin Mia (Luna Mwezi), die in einem heillosen Durcheinander ihre Mutter Sandrine (Sarah Spale) sucht. „Meine Mutter hatte eine Lobby hinter sich“, sagt Michelle Halbheer. In dieser spielte neben der Geschichte des Platzspitzes auch der heutige Umgang mit Suchtbetroffenen eine Rolle. Michelle Halbheer hat das akzeptiert: «Ich wüsste auch nicht, wie ich damit umgehen könnte, wenn ich sie wäre. Berufserfahrung von Claudine Halbheer. Willkommen auf der CeDe.ch Film- und Serienfreaks Seite! Das Kind aber galt als Instrument, die süchtige Frau zu motivieren, einen anderen Weg einzuschlagen. Damals, das waren die 90er-Jahre, Michelle Halbheers Mutter rutschte in die Drogen ab, verkehrte in der offenen Drogenszene am Zürcher Platzspitz. Januar 2020 kommt der Spielfilm «Platzspitzbaby» zum gleichnamigen Buch von Michelle Halbheer in die Schweizer Kinos. Vor fünf Jahren hat sie sogar an der Schweizer Castingshow „MusicStar“ teilgenommen und wurde Zehnte. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Verzweifelt versucht sie, ein wenig Verbindlichkeit und Geborgenheit ins kaputte Leben der beiden zu bringen. Die Ehe zerbrach. Und ich finde es wichtig, dass sie diese Grenze gezogen hat.», Auch Michelle Halbheer ist zwiegespalten. Wie sie zurück kam mit Heroin. Unternehmerin. In dieser spielte neben der Geschichte des Platzspitzes auch der heutige Umgang mit Suchtbetroffenen eine Rolle. Michelle Halbheer wurde durch ihr Music Star im Schweizer Fernsehen und ihr Buch "Platzspitzbaby" im Wörterseh Verlag bekannt. Januar 2020 in der Deutschschweiz ins Kino gekommen. In den 1980er und 90er Jahren galt er weltweit als Inbegriff des Drogenelends. Lehrer, die sich nicht einmischen wollen in „ungeordnete“ Verhältnisse. Endlich kam Michelle Halbheer in eine Pflegefamilie. Ein Umstand, den Michelle Halbheer bis heute kritisiert – nach wie vor leben nämlich rund viertausend Mädchen und Jungen in Familien, in denen harte Drogen konsumiert werden. Schon als Kind seien beides Fluchtorte für sie gewesen, damals wenn die Mutter wieder gewalttätig wurde. Die Geschichte von Michelle Halbheer geht an die Substanz und erweitert den Horizont: «Platzspitzbaby» sorgte schon beim Erscheinen des gleichnamigen Buches für Aufruhr. Den Anblick wird sie nie vergessen. Die Zürcher Politik hatte sich Ende der 80er Jahre der Realität stellen müssen: Die Süchtigen lassen sich nicht vertreiben. So beschreibt es Michelle Halbheer in ihrem Buch «Platzspitzbaby» von 2013, auf dem Monnards Film beruht. Aber nur die sichtbaren Spuren zu beseitigen, reicht nicht. Gestern, Montag, fand im Kosmos die Vorpremiere mit anschliessender Diskussion statt. Als Michelle Halbheer zur Welt kam, war die Mutter clean. Die junge Frau, die 20 Jahre später von der Kindheit mit einer drogensüchtigen Mutter erzählt, sitzt an einem sonnigen Morgen in einem Café in Berlin-Kreuzberg. Sie spricht mit Kindern, Vätern, Müttern, gibt ihre Erfahrungen und Empfehlungen an offizielle Stellen weiter. Sehen Sie hier die Sendung TalkTäglich mit Michelle Halbheer in voller Länge: © Copyright 2010 – 2021, Aargauer Zeitung, Erlösung im Slalom nach 19 sieglosen Jahren: Michelle Gisin gewinnt, wie es Siegerinnen tun, Terroristen entführen wieder hunderte Kinder: Das Drama der Boko-Haram-Mädchen hat in Nigeria nichts verändert, Filme schauen nach dem Lockdown: Nun stellt sich im Kino die Superspreader-Frage, «Wendehals-Politik», «fehlendes Leadership»: So hart geht Gabriela Suter mit Gesundheitsdirektor Gallati ins Gericht, Zweite Impfstoff-Lieferung eingetroffen ++ Strafen für Krankenhäuser bei Impfverzögerung ++ Bäumle fordert Grosseinsatz der Armee, Einkaufstourismus kann teuer werden – was Sie wissen müssen, um keine Busse zu riskieren, Polizei schloss Tankstellen-Shop in Bad Zurzach – warum andere im Aargau offen bleiben durften, Knapper Impfstoff: Ärztepräsident Lareida kritisiert Bund und Kanton ++ 500 neue Fälle in drei Tagen, Luna Mwezi spielt das «Platzspitzbaby»: «Manchmal habe ich abends nach den Dreharbeiten geweint», «Manchmal war der Dreh etwas unheimlich» — wie Luna Mwezi zu ihrer Rolle als «Platzspitzbaby» kam. Die Nachbarn strafen die Zugezogenen mit bösen Blicken und auch die Sozialarbeiterin weiss nicht recht, was sie mit ihnen anfangen soll. Michelle Halbheer hat sich als Kind nichts sehnlicher gewünscht, als dass jemand sie von der Frau trennt, der sie nach der Scheidung der Eltern ausgeliefert war. Die Behörden liessen das Mädchen bei ihrer Mutter, holten sie nicht aus ihrer Not. Michelle Halbheer sah zu, wie sich die Mutter fertig machte, um auf den Strich zu gehen. Bis 2000 Menschen versorgten sich täglich mit Stoff; es wurde offen gedealt, gespritzt – und gestorben. Auf ihrer Website schreibt Halbheer dazu: «Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass der Spielfilm nochmals dazu beiträgt, dass noch mehr Kinder und Jugendliche in Not gesehen und gehört werden.», Als sie selbst den Film ein erstes Mal sah, war das noch vor der Premiere in den Räumlichkeiten der Produktionsfirma «C-Films» in Zürich. Registrieren Sie sich kostenlos und erhalten Sie auf Ihre Interessen abgestimmte Inhalte sowie unsere vielseitigen Newsletter. Ihr gleichnamiges Buch erschien 2013. Die Polizei kam. Sie nahm Kokain und Heroin, trieb sich tage-, wochenlang auf dem Platzspitz herum. Die heute 30-Jährige lieferte die Vorlage zum Film. Sie erhielt das Sorgerecht. In dieser Zeit setzt «Platzspitzbaby» ein. Nun ist der Spielfilm am 16. Heute ist der Zürcher Platzspitz ein ganz normaler Park. Eine, die weiss, wie sich das anfühlt, ist Michelle Halbheer. Platzspitz, das ist ein Park in Zürich, der bis 1992 Europas größter Drogenumschlagplatz war. Michelle Halbheer weiß heute, warum sie wurde, wer sie ist. „Sie konnte glaubhaft vermitteln, dass sie ihr Kind liebte.“ Für Michelle Halbheer ist das noch immer unfassbar. Eine, die weiss, wie sich das anfühlt, ist Michelle Halbheer. Dann las sie vor zwei Jahren in der Zeitung eine Meldung. «Ich begann zu zittern und musste an die frische Luft.», 16. Eigentlich will sie nur noch nach vorne schauen. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V. Ihr großes Glück sei es, dass sie Sandrine auch als liebevolle Mutter erlebte, dass sie für eine kurze, aber schöne Zeit eine Familien hatte. geht von 2,6 Millionen Kindern und Jugendlichen aus, die mit einem suchtkranken Elternteil leben. Januar: Buch-Bestseller «Platzspitzbaby» kommt ins Kino, Als ihr Buch 2015 erschien, brach der Kontakt zur Mutter ab. Sie erlebte Ordnung und Regelmäßigkeit, bekam Gesangsunterricht und ein Snowboard. Vor allem über die Witze, in denen es um Frauen am Steuer ging. Und dann eine freundschaftliche Mutter-Tochter-Beziehung aufbauen zu können – was uns jetzt leider verwehrt blieb», sagt Michelle Halbheer, heute 34 Jahre alt, in der Sendung TalkTäglich bei Tele Züri. Und dann eine freundschaftliche Mutter-Tochter-Beziehung aufbauen zu können – was uns jetzt leider verwehrt blieb», sagt Michelle Halbheer, heute … Heute 15:20 17:00 19:30 ... Nach der Auflösung der offenen Drogenszene im berüchtigten Platzspitz ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Blick.ch bietet Ihnen aktuelle Nachrichten und Analysen zum Thema. Sie wurde misshandelt, die Behörden schauten weg. Wer Michelle Halbheer gegenübersitzt, kann sich nicht vorstellen, dass diese gepflegte, ruhige Frau Dinge erlebt hat, die kein Mensch erleben sollte. Aber ohne das Vorbild ihres Vaters, eines redlichen, suchtfreien Menschen, der ihr Werte vermittelte, hätte sie es wohl auch nicht geschafft, sagt sie. Früher haben sie nicht gelacht, wenn die Mutter einen Wagen zu Schrott gefahren hatte. In der Sendung TalkTäglich spricht sie darüber, wie es war, den Film zum ersten Mal zu sehen, und über ihre heutige Beziehung zu ihrer Mutter. Blick.ch bietet Ihnen aktuelle Nachrichten und Analysen zum Thema. Die Aggressivität der Süchtigen war grenzenlos. Januar 2020 kommt der Spielfilm «Platzspitzbaby» zum gleichnamigen Buch von Michelle Halbheer in die Schweizer Kinos. SANDRINE SARAH SPALE LOLA ANOUK PETRI BUDDY DELIO MALÄR ... Inspiriert durch das Buch von Michelle Halbheer und Franziska K. Müller entstand nun der Spielfilm PLATZSPITZBABY. Michelle Halbheer will diesen Kindern eine Stimme geben. 3 Personen sprechen darüber. Sie hätte sich gewünscht, sie wäre ihrer Mutter weggenommen worden damals. Doch in diesen Tagen schaut sie oft zurück. Drogen zerstören eine Familie: Michelle Halbheer schildert in ihrem Buch 'Platzspitzbaby' ihre Kindheit mit einer drogensüchtigen Mutter. Das tun sie auch heute noch viel zu oft, Das Experiment geöffneter Skipisten steht vor dem Aus, Vor allem die Hochqualifizierten kehren Deutschland den Rücken, Polizeigewerkschaft erklärt neue Grenzkontrollen für zwingend. 1 Jahr und 11 Monate, Mai 2013 - März 2015. Die tragische Geschichte der jungen Frau inspirierte Regisseur Pierre Monnard zum gleichnamigen Spielfilm. Michelle Halbheer hat ihre Kindheit in einem Buch verarbeitet, das als Inspiration für den Film «Platzspitzbaby» diente, der Mitte Januar in die Kinos kam. Sie glaubt, ihre Mutter hätte eine bessere Chance gehabt, wenn nur jemand gesagt hätte: „Entweder Sie hören auf mit den Drogen oder Ihr Kind ist weg!“ Süchtige seien wie Kinder. Als die Mutter erwachte, schlug sie wild um sich. Wie sie sich im Rausch veränderte. In Zürich boten sich Anfang der 90er Jahre apokalyptisch wirkende Szenerien: Die offene Drogenszene. In «Platzspitzbaby» kümmert sich die elfjährige Mia (Luna Mwezi) um ihre heroinsüchtige Mutter Sandrine (Sarah Spale). Sie sagt, sie könne in der Frau, die offiziell ihre Mutter ist, nicht mehr diejenige erkennen, die sie mal war – vor dem Heroin. Sie wurde geschlagen, missbraucht. Erst recht kein Kind. „Ihr Hausarzt schrieb Gutachten, in denen stand, dass es aus therapeutischen Gründen wichtig sei, dass ich bei ihr bin.“. Luna Mwezi (12) spielt in «Platzspitzbaby» nach dem Buch von Michelle Halbheer (34) die Tochter der drogenabhängigen Sandrine, verkörpert von «Wilder»-Star Sarah Spale (39). Bis heute, seit Juni 2016. Michelle Halbheer wuchs bei einer drogenabhängigen Mutter auf, die Ende der Achtzigerjahre auf dem Zürcher Platzspitz verkehrte, der als Needle Park traurige internationale Berühmtheit erlangte. Das Buch wurde ein Bestseller und Halbheer, mittlerweile 34 Jahre alt, ist bis heute eine Botschafterin für all jene Kinder, die ihr Schicksal teilen. Sie kann die Mutter zwar verstehen, nur entschuldigen kann sie sie nicht: „Wenn alle, die ein schweres Schicksal haben, Heroin nähmen, wäre die ganze Welt voller Junkies“, sagt sie. Ein Umstand, den Michelle Halbheer bis heute kritisiert – nach wie vor leben nämlich rund viertausend Mädchen und Jungen in Familien, in denen harte Drogen konsumiert werden. Die suchtfreie Gesellschaft wird auch heute noch als Ziel verfolgt – etwa von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). News, Tipps, Wettbewerbe und CeDe.ch Insights direkt in deine Timeline! In den 1980er und 90er Jahren galt er weltweit als Inbegriff des Drogenelends. Denn auch Sandrines Kindheit war grausam, die Eltern gaben sie mit vier Jahren in ein Heim. Sie steht mitten im Leben. Heute ist der Zürcher Platzspitz ein ganz normaler Park.